Wie sich Betriebe vor Server-Ausfällen schützen

Computer-L.A.N. stellt Eigenentwicklung bei fibit`15 vor

FULDA. Wenn nächste Woche die fibit ´15 an der Hochschule Fulda beginnt, werden mehr als 20 IT‑Unternehmen aus der Region ihre Hard- und Software, Web-Technologien und Dienstleistungen vorstellen. Die Besucher können sich außerdem über Neuerungen in der Prozess- und Automatisierungstechnik informieren. Als Aussteller mit dabei ist die Computer-L.A.N. GmbH. Das Fuldaer IT-Systemhaus will auf der Messe mittelständische Unternehmen an ein wichtiges Thema heranführen: „Wie können sich Betriebe vor Ausfällen ihrer Serveranlage schützen?“

„Viele Firmen wappnen ihr Netzwerk gegen Angriffe von außen und kümmern sich um regelmäßige Datensicherung“, sagt Oualid Nouri, Geschäftsführer von L.A.N. und Leiter der Systemintegration. „Oft wird aber vernachlässigt, dass auch ein defekter Server großen Schaden anrichten kann.“

Ausfallschutz-fuer-Server-von-Computer-LANEin Server-Defekt kann den kompletten Betrieb lahmlegen
Wenn ein zentraler Server, auf den die Mitarbeiter mit ihren PCs zugreifen, plötzlich ausfällt, kann der komplette Betrieb lahmgelegt werden. Artikel-Informationen stehen dann nicht zu Verfügung, die Mitarbeiter können nicht auf Kundendaten zugreifen und keine E-Mails bearbeiten. „Die jeweilige IT-Abteilung oder der Dienstleister analysiert dann das Problem, bestellt die nötigen Ersatzteile und baut sie ein“, erläutert Oualid Nouri. „Trotzdem dauert es selbst im günstigsten Fall mehrere Tage, bis der Defekt behoben ist.“ Solange kann der Betrieb nur eingeschränkt arbeiten – oder überhaupt nicht.

Wenn der Server wieder läuft, steht weitere Arbeit an: Dann müssen alle Vorgänge, die in der Zwischenzeit angefallen sind, von Hand nacherfasst werden. Dazu gehören zum Beispiel Aufträge, Lagerbewegungen und Lieferungen. „Welcher finanzielle Schaden auf diese Weise entsteht, kann jeder Geschäftsführer selbst ausrechnen“, sagt Oualid Nouri.

„LANhvs“: Bei einem Ausfall übernimmt ein Server die Aufgaben des anderen
Um Betriebe davor wirksam zu schützen, hat L.A.N. ein so genanntes Hochverfügbarkeitssystem („LANhvs“) entwickelt. Es besteht aus zwei Servern, die parallel arbeiten. Alle Anwendungen und die gespeicherten Informationen stehen grundsätzlich auf beiden Servern zur Verfügung. Fällt einer aus, springt der andere ein und übernimmt alle Aufgaben des ersten Servers, bis dieser wieder funktioniert. „So stellen wir sicher, dass ein Betrieb auch im Ernstfall ganz normal weiterarbeiten kann“, sagt Oualid Nouri.

Um allgemein über das Thema zu informieren, bietet L.A.N. auf der fibit einen Fachvortrag dazu an. Der Titel lautet: „Super-GAU in der IT – Wie Sie Ihr Unternehmen vor Server-Ausfällen schützen“. Beginn ist am 7. Mai 2015 um 13:45 Uhr im Gebäude G (neben Halle 8) der Hochschule Fulda.

Das Messeteam berät auch gern Besucher, die eine kaufmännische Software suchen – zum Beispiel für die Warenwirtschaft, Lohnbuchhaltung oder die Produktion.

Hintergrund:
Computer-L.A.N. GmbH Die Computer-L.A.N. GmbH ist ein IT- und Software-Systemhaus mit Sitz in Fulda. Seit 1990 betreut L.A.N. bundesweit Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen. Die bekanntesten eigenen Produkte des mittelständischen Unternehmens sind „Der HausManager“ und „Der SeminarManager“, die derzeit bei rund 650 Einrichtungen in Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern im Einsatz sind. Als Partner der Sage Software GmbH vertreibt L.A.N. kaufmännische Software für kleine und mittelständische Betriebe. Darüber hinaus übernimmt L.A.N. im Auftrag von Kunden die Planung und Einrichtung von IT-Systemen und kümmert sich um Datensicherung, Virtualisierung und Hochverfügbarkeit. Weitere Infos gibt es unter www.computer-lan.de .

Pressekontakt
Tina Heppenstiel
Königstraße 42
36037 Fulda

Telefon: 0661/ 97 39 25
t.heppenstiel@computer-lan.de
Website: www.computer-lan.de


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