Der indische Vizekonsul Shri T. G. Ramesh (links) wurde bei einem Besuch in Fulda vom JUMO Business Development Manager Peer Hohage (rechts) über das Unternehmen und seine Produkte informiert.

Indischer Vizekonsul besucht JUMO

Großes Potenzial für Produkte „made in Fulda“

Der indische Vizekonsul für Wirtschaft und Handel Shri T. G. Ramesh hat vor einigen Tagen den JUMO-Stammsitz in Fulda besucht. Er wurde von Peer Hohage, Business Development Manager für Indien, begrüßt. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein Austausch über die JUMO-Aktivitäten in Indien und über mögliche Wachstumschancen.

Der indische Vizekonsul Shri T. G. Ramesh (links) wurde bei einem Besuch in Fulda vom JUMO Business Development Manager Peer Hohage (rechts) über das Unternehmen und seine Produkte informiert.
Der indische Vizekonsul Shri T. G. Ramesh (links) wurde bei einem Besuch in Fulda vom JUMO Business Development Manager Peer Hohage (rechts) über das Unternehmen und seine Produkte informiert.

Indien gehört zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Der Anteil am Welthandel ist seit 1980 um über 40 Prozent gestiegen. Das jährliche Handelsvolumen mit Deutschland beträgt mehr als 17 Milliarden Euro. Vor wenigen Tagen haben die Regierungen beider Länder eine Entwicklungskooperation vereinbart, die jährliche Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro in Indien vorsieht.

Der Vizekonsul Shri T. G. Ramesh berichtete über die neue „Make in India“-Initiative der Regierung, mit der der produzierende Sektor des Landes gestärkt werden soll. Auch durch eine umfassende Steuerreform, die in wenigen Wochen in Kraft tritt, soll das Land für ausländische Investoren noch attraktiver werden.

JUMO ist bereits seit 2008 mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Indien vertreten, um die Wachstumschancen vor Ort zu nutzen. Rund 20 Mitarbeiter betreuen von neun Standorten aus den Subkontinent. Für JUMO-Produkte besteht in Indien besonders auf dem Sektor der Wasser- und Abwassertechnik ein enormes Potenzial.

Indien verfügt über fünf Prozent der globalen Süßwasserressourcen, muss aber 16 Prozent der weltweiten Bevölkerung mit Trinkwasser versorgen. Als Folge haben mehr als 200 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. JUMO-Produkte zur Flüssigkeitsanalyse können unter anderem zur industriellen Wasseraufbereitung in Abwasseranlagen, zur Trink- und Badewasserüberwachung, in der pharmazeutischen Industrie oder bei der Meerwasserentsalzung eingesetzt werden.

Firmenportrait:

Die JUMO-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Fulda beschäftigt weltweit über 2.200 Mitarbeiter und ist einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik. JUMO-Produkte kommen rund um den Globus beispielsweise in den Branchen „Heizung und Klima“, „Lebensmittel und Getränke“, „Erneuerbare Energien“ oder „Wasser und Abwasser“ zum Einsatz. Zur Unternehmensgruppe zählen fünf Niederlassungen in Deutschland, 24 Tochtergesellschaften im Ausland sowie mehr als 40 Vertretungen weltweit. Der Umsatz lag im Jahr 2016 bei 220 Millionen Euro.

JUMO GmbH & Co. KG
Michael Brosig, Pressesprecher
36039 Fulda

Telefon: 0661 6003 238
michael.brosig@jumo.net
www.jumo.net