Forstamt Hofbieber Submission

Aus der Rhön in die ganze Welt

Höchstgebote für Lärchenholz aus dem Forstamt Hofbieber bei diesjähriger Submission in Jossgrund. Spitzenstamm erzielt 3219 Euro. Lärchenfurnier begehrt in USA und Fernost.

Jedes Jahr wird in ganz Hessen auf sogenannten Submissionen Wertholz verkauft. Die eigens dafür angelegten Wertholzplätze werden im Durchschnitt mit 1500 Festmeter Furnier-
Stämmen beliefert.

Die wertvollste Lärche aus  der Rhön
Die wertvollste Lärche aus
der Rhön
Foto: Kay Norman Andresen

Dabei werden eigene Termine für Laub- und Nadelholz gemacht. Die Gebotsabgabe erfolgt in schriftlicher und geheimer Form. Den Zuschlag erhält in einem öffentlichen Termin das höchste Gebot.

„Eine Submission dient der allgemeinen Preisfindung für Spitzenholz. Aber auch Trends in der Holzartenverwendung und dem mittelfristigen Bedarf werden erkennbar.“ sagt Bernd Mordziol-Stelzer, Produktionsleiter im Forstamt Hofbieber.

Seit mehreren Jahren findet im Februar im Forstamt Jossgrund die Nadelholz-Submission von Hessen-Forst statt. 2013 wurden insgesamt 741 Stämme Lärche, Douglasie, Fichte und Kiefer, Strobe und Tanne mit zusammen 1.408 Festmetern angeboten. Mehr als die Hälfte des Holzes kam aus 26 hessischen Forstämtern, 21 Prozent aus kommunalen Waldungen und 19 Prozent aus dem Privatwald. Besonders gut hat in diesem Jahr die Lärche abgeschnitten. Der Durchschnittspreis je Festmeter lag bei fast 300 Euro.

Aus dem Revier Poppenhausen wurden etwas über 15 Festmeter Lärche zu einem Durchschnittspreis von 530 Euro verkauft. Der beste Stamm mit knapp drei Festmetern ging für insgesamt 3219 Euro an die Firma Mehling & Wiesmann aus Lohr am Main. Nur einer der 741 Stämme wurde auf der Submission höher beboten.

Submissionsplatz in Jossgrund
Submissionsplatz in Jossgrund
Foto: Kay Norman Andresen

Herr Moser, verantwortlich für den Außenhandel bei Mehling & Wiesmann freut sich über die gute Qualität aus der Rhön: „Das Furnierholz, das wir aus dem Stamm messern, wird chemisch etwas nachgedunkelt und geht dann in den Export für den Innenausbau. Lärchenholz ist gerade in den USA und in Fernost sehr beliebt.“

 

Über Forstamt Hofbieber:

Das Forstamt Hofbieber in seiner jetzigen Abgrenzung wurde im Rahmen der Hessen-Forst Strukturreform zum 01.01.2005 gegründet. Es liegt vollständig im Landkreis Fulda und betreut in neun Revieren insgesamt etwa 16.000 ha Wald. Ein drittel davon ist Staatswald, ein Drittel Kommunal- und ein Drittel Privatwald. Neben der forstwirtschaftlichen Betriebsführung ist der Arten- und Biotopschutz Aufgabe von Hessen-Forst.

Kontakt:

Michelle Sundermann
Forstbetriebsangestellte hD
Hessisches Forstamt Hofbieber
Thiergarten 2
36145 Hofbieber
06657/9632-25

 

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